GPP Glas

Anwendungsgebiete

AGBs Messen Projektb.

Projektbezogene Geschäftsbedingungen GPP-Messtechnik
AGBs_GPP_Messen_Pro.pdf [28 KB]

Die im Angebotstext definierten – beschriebenen Leistungen (Leistungsumfang) werden unter Einbindung der nachstehend angeführten Projektbezogenen Geschäftsbedingungen unter Einschluss der allgemeinen Geschäftsbedingungen GPP-Messtechnik gültig.

·          Alle angebotenen Leistungen gelten unter Beachtung der einschlägigen Rechtsvorschriften einschließlich der Standesregeln (BGBI. Nr. 726/1990) herausgegeben vom Fachverband Technische Büros.
·          Erbringung der Leistungen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik unter besonderer Berücksichtigung des Einsatzes von kalibrierten Messwerkzeugen.
·          Wahrung der Interessen des Auftraggebers, insbesondere in fachlicher, wirtschaftlicher und terminlicher Beziehung, unbeeinflusst von eigenen Interessen und Interessen Dritter.
·          Haftung unseres Unternehmens für die in Auftrag gegebenen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen


 1.    Aufbewahrung von Unterlagen

    a.    Die Ergebnisse der Leistungserbringung bzw. –erfüllung sind im Regelfall in dokumentierbarer Form zu erfassen und werden in entsprechend gebrauchsfähiger Form 10 Jahre ab Leistungsabschluss aufbewahrt.

    b.    Kopien – Vervielfältigungen der Unterlagen werden soweit nicht im Angebotstext definiert gegen Kostenersatz ausgehändigt.

2.    Berechnung der Ingenieurleistung nach tatsächlichem Aufwand.  

Die Angebote der GPP Glass-Project-Partner GmbH sind, sofern nichts anderes angegeben ist, freibleibend und zwar hinsichtlich aller angegebenen Daten einschließlich des Honorars.

Leistungserbringung von im Vorhinein nicht oder nur schwer abschätzbaren Leistungsumfang. Für diese Leistungen gelangt der tatsächliche Zeit(Stunden)aufwand auf Basis des zum Erfüllungszeitpunkt gültigen Regiestundensatzes (GPP-Messtechnik) zuzüglich anfallender Nebenkosten zur Abrechnung. Die kleinste Verrechnungseinheit für diese Vergütungsform ist die angefangene halbe Stunde.

Teilleistungen

    a.    Die Beauftragung von einzelnen Leistungsphasen bzw. Leistungsteilen aus Leistungsbildern setzt stets die vollständigen Grundleistungen der vorgängigen Leistungsphase(n) bzw. Leistungsteile als die vom Auftraggeber beizustellende Leistungsvoraussetzung voraus.

Ein zusätzlicher Koordinerungs- und Einarbeitungsaufwand kann entsprechend dem dafür aufgewendeten Zeitaufwand gemäß den allgemeinen Bestimmungen des Zivilrechts verrechnet werden, insbesondere wenn die Leitungsvoraussetzungen unvollständig, mangelhaft und nicht nachvollziehbar dokumentiert sind.

4.    Leistungsunterbrechung

    a.    Wird die Erbringung der gesamten, beauftragten Leistung durch Umstände vorübergehend unterbrochen, die der Auftraggeber nicht zu vertreten hat, und dauert diese Leistungsunterbrechung länger als drei Monate, kann der Mehraufwand für den neuerlichen Leitungsstart nach Zeitaufwand gemäß den allgemeinen Bestimmungen des Zivilrechts nachgefordert werden.

5.    Nachträgliche Leistungseinschränkung und Leistungsabbruch

Werden nur einzelne Leistungsphasen bzw. Leistungsteile eines angebotenen Leistungsumfanges beauftragt oder wird ein beauftragter Leistungsumfang im Laufe der Leistungserbringung vom Auftraggeber eingeschränkt oder widerrufen, sind die damit verbundenen geänderten Aufwendungen entsprechend nach allgemeinen Zivilrecht iS des § 1168 ABGB² zu berücksichtigen bzw. zu vergüten.

Varianten – Änderungen – Neubearbeitungen

    a.    Der Mehraufwand für Varianten und/oder Änderungen, welche vom Auftraggeber gewünscht bzw. bestellt werden oder sich durch Behördenverfahren ergeben, kann nach Stundenaufwand verrechnet werden.

    b.    Soweit nicht die Voraussetzungen zur Neuverrechnung von Grundleistungen gegeben sind, können Mehrleistungen infolge von Umständen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat und welche eine Neubearbeitung und/oder Umarbeitung von erbrachten Leistungen nach sich ziehen oder solche, die eine Änderung des Planungszieles beinhalten, als Besondere Leistung nach Stundenaufwand verrechnet werden.

7.    Berechnung der Nebenkosten

    a.    Sofern nicht anders Vereinbart können Nebenkosten unabhängig der vereinbarten Form der Vergütung der angebotenen Messdienstleistung in folgenden Umfang gesondert ausgewiesen – verrechnet  - werden.

    b.    Einsatz von speziellen Ausrüstungen, wie auftragsbedingte besondere Messinstrumente, Spezialkameras und dgl. sowie Einsatz von auftraggeberseitig vorgeschriebener EDV-Software, insbesondere CAD-Programmen.

Vervielfältigen von Unterlagen und dgl., welche über ein Belegexemplar für den Auftraggeber hinausgehen.

    d.    Vom Auftraggeber geforderte besondere Dokumentationen wie z. B. 3-D Axonometrien, Präsentationen, Fotos etc.

Wegzeiten und Fahrtkosten nach Zielen, die mehr als 15km vom GPP-Messtechnik-Sparten-Büro Wien entfernt sind.

Wartezeiten, sofern sie nicht der Auftragnehmer zu vertreten hat.

    g.    Kosten für Vermessungsfahrzeuge (Kilometerentgelt) Abrechnung amtliches Kilometerentgelt zuzüglich 20 Cent pro im Auftragsbezug gefahrenen Kilometer.

8.    Warnpflicht

    a.    Wir als Auftragnehmer sind verpflichtet eine ständige Warn- und Hinweispflicht über wesentliche Dinge der Vertragserfüllung wahrzunehmen.

    b.    Beharrt der Auftraggeber trotz erfüllter Warn- und Hinweispflicht durch den Auftragnehmer darauf, gesetzliche Bestimmungen, Vorschreibungen aller Art und Sicherheitsregeln nicht einzuhalten oder der Leistungserbringung bzw. –erfüllung entgegenstehende Anordnungen und Weisungen nicht zu widerrufen, ist der Auftragnehmer für daraus resultierende Folgen nicht haftbar.

Urheberrecht, Zweckbindung, Nutzungsrecht

    a.    Mit der vereinbarten Leitungsvergütung ist nur deren Verwendung für den vereinbarten Zweck abgegolten.

Schutzrechte am Leitungsgegenstand (Urheberrechte, Patentrechte, Marken- und Musterschutzrechte, Namensnennung bei Veröffentlichungen und Vervielfältigungen usw.) verbleiben vorbehaltlich anderer Vereinbarung dem Auftragnehmer und dürfen über den vereinbarten Zweck hinaus vom Auftraggeber oder sonst verwendet oder verwertet werden.

    c.    Die Nutzung von Leistungsergebnissen oder geschützten Werken setzt stets die Zahlung der vereinbarten Leitungsvergütung voraus, ansonsten kann die Nutzung durch den Auftragnehmer untersagt werden.

10.    Mediation

    a.    Sollte eine außergerichtliche Streitbeilegung (Mediation) vor einem sonst unausweichlichen Gericht- oder Schiedsgerichtsverfahren von den Vertragsparteinen gewollt werden, ist dies schriftlich (kein E-Mail) zu vereinbaren.

 

Gewährleistungsansprüche

Messpräzision: Zertifikationsdokumente der verwendeten Geräte und darin enthaltenen Angaben über die Gerätegenauigkeiten gelten als Grundlage zuzüglich den zulässigen Tolleranzen für alle Präzisionsangaben.

Programme: Weiterführende Verarbeitungen der gemessenen Daten und darin enthaltene Genauigkeiten und Tolleranzen, welche Programmabhängig und Verfahrens- Bearbeitungsabhängig entstehen, gelten als Grundlage. Für Programmfehler und daraus mögliche entstehende Folgen sind wir nicht haftbar.

 

Zahlungsbedingungen

Netto – ohne Skontoabzug 14 Tage nach Rechnungslegung

Teilrechnungen werden je nach Leistungsfortschritt gelegt und die Abrechnungszeitpunkte werden bei Auftragsvergabe schriftlich vereinbart.

Bei der Auftragsvergabe werden Sicherstellungsmaßnehmen für den Auftragswert schriftlich vereinbart (z.B. Anzahlung, Haftbrief).